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Die Themenschwerpunkte dieses großen Kapitels
orientieren sich vor allem an den Inhalten der im Mai 2004
abgehaltenen WIESENFACHTAGUNG in Tarrenz.
Der Hauptreferent Dr. Dietl (Agrarökologe
von der Eidgenössischen Forschungsanstalt für Agrarökologie
und Landbau in Zürich-Reckenholz) - einer der bekanntesten
Experten für Wiesenbewirtschaftung machte in seinen Vorträgen
einmal mehr deutlich, wie sinnvoll die Berücksichtigung
ökologischer Aspekte in der Wiesenbewirtschaftung ist
und wie man Innovation und Tradition vereinen könnte
- zum Vorteil für die Natur als auch für die Bauern.
"Die 'moderne' Wiesenbewirtschaftung mit häufigerer
Mahd, entsprechender Düngung und der zunehmenden Produktion
von Grassilage agiert oftmals losgelöst von alten wiesenbaulichen
Kenntnissen oder öko-logischen Grundsätzen."
Unter intensiver Bewirtschaftung verändern sich die
Pflanzenbestände - und das nicht immer zum Vorteil für
den Bewirtschafter. "Wer nur energie- und eiweißreiches
Futter produzieren will und deshalb immer häufiger nutzt
und intensiver düngt, kann dadurch jeden Wiesenbestand
und dessen Ertragsfähigkeit zerstören."
"Jeder Wiesentyp hat sein bestimmtes Ertragsvermögen
und seine besondere Entwicklungsmöglichkeit. Wer ein
dauer-haftes Ertragsvermögen anstrebt, muss 'seine' Wiese
kennen und wissen, wie er sie zu düngen und zu pflegen
hat."
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