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Untersuchungen an der Tierärztlichen
Hochschule in Hannover haben gezeigt, dass die Gesundheit
der Tiere wesentlich von der Qualität des Futters und
damit von den unterschiedlichen Düngemethoden abhängt.
Die Düngung hat nicht nur
einen wesentlichen Einfluss auf die Zusammensetzung des Pflanzenbestandes,
sie hat auch Einfluss auf die Nähr- und Wirkstoffzusammensetzung
der einzelnen Pflanzen. Die Ursache dafür liegt im chemischen
Verhalten der Nährstoffe im Boden.
Ein zuviel an einem wasserlöslichen
Nährstoff - wie sie in leichtlöslichen Handelsdüngern
und in schnellwirkender Jauche und Gülle enthalten sind
- im Boden, kann die Aufnahme eines anderen Nährstoffes
entweder hindern oder fördern.
Nährstoffe, die man chemisch
als Gegenspieler bezeichnet - bei denen also ein hohes Angebot
die Aufnahme eines anderen Nährstoffes erschwert - sind
z.B.:
Die Wichtigkeit der richtigen Nährstoffzusammensetzung
der Pflanzen wurde in Studien von Univ. Prof. Dr. med. vet.
Engelhard Boehncke belegt. Intensiv gedüngte, artenarme
Wiesen sind zwar ertragsstark, aber in ihrer Nähr- und
Wirkstoffzusammensetzung oft einseitig, was bei den Tieren
Stoffwechselstörungen, Fruchtbarkeitsstörungen und
Durchfallerkrankungen hervorrufen kann. Die vielfach verwendete
Gülle oder Jauche zeichnet sich durch eine hohe Nährstoffkonzentration
aus, - aber der Nährstoffgehalt ist unausgewogen, die
Aufnahme bestimmter Nährstoffe bzw. Spurenelemente wird
erschwert und kann zu einem Mangel mit all den unerwünschten
Nebenwirkungen führen. Ein Bewirtschafter, der die von
ihm gedüngten Futterpflanzen an seine Tiere verfüttert,
bekommt die Folgen falscher Düngung unmittelbar zu spüren.
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