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Wo Wiesen intensiv genutzt werden,
verschwindet ihre Vielfalt, und die Landschaft wird
arm. Wenn Wiesen nicht genutzt werden, gesellen
sich nach und nach Sträucher und Bäume zu
den Gräsern und Kräutern und die Flächen
werden schließlich zu Wald.
Aus naturkundefachlicher Sicht eine nicht unbedenkliche
Entwicklung, denn in intensiver bewirtschafteten Wiesen
finden nur mehr wenige Pflanzen und Tiere ihren Lebensraum.
Es können sich aber auch Auswirkungen auf anderen
Ebenen wie Tiergesundheit, Lebensmittelqualität
und Erholungseignung der Landschaft zeigen. Zudem wird
viel altes Wissen (Kulturgut) um die Wiesen in den Hintergrund
gedrängt.
Aus dieser Situation heraus wurde vom Landesumweltanwalt
im Mai 2004 eine WIESENFACHTAGUNG initiiert und
organisiert, bei der Vertreter verschiedener Fachbereiche
zu Wort kamen.
ZIEL der Veranstaltung: Suche nach Nutzungsformen,
die sowohl den Bedürfnissen der Bewirtschafter
gerecht werden (mit viel und gutem Futter), als auch
die Anliegen der Naturkunde berücksichtigen (Artenvielfalt,
Landschaftsbild, Erholungwert).
Die wesentlichsten Informationen der Veranstaltung
sind in dieser Webseite in den Kapiteln
Wiesenbauliches, Nahrungsmittelqualität, Tiergesundheit
und Naturhaushalt zusammengefasst.
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