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Wenn von Nahrungsmittelqualität gesprochen wird, denkt
man meist nur an das Freisein von Pflanzenrückständen.
Dass die harmonische Pflanzenzusammensetzung auch ein ebenso
wichtiges Qualitätsmerkmal ist, darüber spricht
man wenig. (BOEHNCKE)
Der Gemüsebauer hat beispielsweise mit negativen Folgen
einer einseitigen Versorgung der Pflanze mit Nährstoffen
keine Probleme (sofern sich nicht deren Krank-heitsanfälligkeit
erhöht), wie er die Ernte nicht auf die richtige Nährstoffzusammensetzung
untersucht wird. (BOEHNCKE).
Wenn in der Landwirtschaft unterschiedliche Bewirt-schaftungsmethoden
positive oder negative gesundheitliche Auswirkungen auf die
Nutztier zeigen, muss in Analogie angenommen werden, dass
diese Methoden in gleicher Weise Auswirkungen auf den Menschen
haben. Man kann davon ausgehen, dass der Nährstoffhaushalt
in unseren Nahrungsmitteln (in erster Linie der pflanzlichen
Nahrungsmittel) unausgewogen ist. Künstliche Düngemittel
(wasserlösliche Düngesalze) führen zu einer
schnellen pflanzlichen Produktion, wobei es aber zu Veränderungen
in der organischen Substanz der Pflanze kommt, was bedeutet
zuviel Kalium und Phosphorsäure, zuwenig Magnesium, Natrium,
Kupfer, usw. (aus der Broschüre: "Jeder Mensch
lebt von einem Stück Erde" von Josef WILLI unter
Mitarbeit von Herwig van Staa)
Zudem wirkt sich die Zusammensetzung der Nahrung für
die Nutztiere auf die Qualität der Milch- und Fleischprodukte:
Die Verfütterung von artenreichem Wiesenheu führt
auch nach Einschätzung der Landwirte zu schmackhafteren
Erzeugnissen, als Gär- und Mastfutter (NOWAK&SCHULZ,
2002).
Zitat von Hans Peter Rusch - ein Arzt unserer Tage: "Die
Menschen können niemals gesünder sein als die Nutztiere
und Kulturpflanzen, von denen sie ihre Nahrung beziehen, und
wenn wir wirklich heilen wollen, dann haben wir dort anzufangen."
(aus der Broschüre: "Jeder Mensch lebt von einem
Stück Erde" von Josef WILLI unter Mitarbeit von
Herwig van Staa)
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