| "Das natürlichste,
beste und gesündeste Futter für unsere
wiederkäuenden Haustiere ist und bleibt das
Gras gut bestockter Wiesen" (Adolf
Trientl 1884, Tiroler Bauernpfarrer) |
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Solange die Kuh Wiesenfutter frisst, hat auch die Milch und
das Fleisch eine optimal ausgewogene Zusammensetzung. Neuere
Untersuchungsergebnisse zeigen immer deutlicher, dass die
Qualität von Milch und Fleisch von 'Raufuttertieren'
oder 'Kraftfuttertieren' nicht gleich einzuschätzen ist:
Ungesättigte Fettsäuren sind Forschungen zu Folge
wesentlich für die menschliche Gesundheit. Wichtigster
Vertreter der mehrfach ungesättigten Fettsäuren
ist die Linolensäure, die (neben anderen) auch in der
Milch und im Fleisch vorkommt. Sie gilt als Schutzfaktor gegen
Krebs. Nachgewiesen wurde die krebshemmende Wirkung dieser
Fettsäure bei Darmkrebs und Brustkrebs. Es konnte auch
eine protektive Wirkung gegen Arterienverkalkung festgestellt
werden.
Es konnte nachgewiesen werden, dass in der Milch von 'Raufuttertieren'
der Gehalt an diesen Fettsäuen wesentlich höher
ist als bei 'Kraftfuttertieren' (Dufey 1999 und Wehner-v.
Segesser 2003 in "Ökologischer Wiesenbau" von
Dietl & Lehmann, 2004).
Zudem liefert die Milch von Raufuttertieren den besten
Käse:
ZH: 20.02.2004: "Der beste Käse gelingt
aus Milch von Kühen, die ausschließlich auf Alpweiden
oberhalb von etwa 1200 m ü.A. grasen und die kein andere
Futter bekommen, v.a. kein Kraftfutter!"
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