| Ich übernahm im März 2004 die Vorschulklasse der
Angergasse in Innsbruck. Dabei stellte ich mir die Frage: "Was
ist für Vorschulkinder wichtig?"
Bewegung
- Erfahrungen in der Natur - einen leichteren Start in das
1. Schuljahr erhalten - soziale Umgänge kennen lernen
und Gemeinschaftsgefühle enwickeln.
Nachdem ich mir über diese Punkte im Klaren war, war
der Gedanke ein Naturprojekt durchzuführen, nicht mehr
fern. Nach einigen Treffen mit dem Naturschutzbeauftragten
Georg Mahnke war die konkrete Idee, ein Wiesen Projekt
zu machen, geboren.
Dabei stellte sich schnell heraus, dass wir auf Grund der
Tatsache, dass die Kinder die Vorschule besuchten und daher
nicht lesen, schreiben oder rechnen konnten, ein Projekt im
herkömmlichen Sinne nicht durchführen konnten. In
Projekten geht es im Allgemeinen darum, Kindern bzw. Schülern
Wissen, über kreative Zugänge zu vermitteln. Unser
vorrangiges Ziel war es, den Kindern unterschiedliche Erlebnisse
auf und um die Wiese zu bieten. In erster Linie ging es nicht
darum, dass die Kinder am Projektende einzelne Blumen bestimmen,
die Bewohner der Wiese aufzählen oder den Aufbau einer
Wiese benennen konnten. Vielmehr sollten sie die Möglichkeit
geboten bekommen Natur zu erleben, Grundlegendes durch Spiel
und Erfahrung über Wiese kennen lernen und wie sich erst
im Laufe des Projektes herausstellte, verschiedene Ängste
abzubauen.
Durch diese Gedanken, die Formulierungen der Ziele und die
Tatsache, dass ich sehr viele Kinder aus unterschiedlichen
Ländern in der Klasse habe, brachte uns auf den Titel
des Projektes:
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