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| Im Gegensatz
zu den Tagfaltern haben viele der einheimischen Nachtfalter
ihren Haupt- oder einen wichtigen Nebenwohnsitz im Wald. Allerdings
bevorzugt auch hier das Gros der Arten die lichten, an Saum-
und Mantelstrukturen reichen Waldteile sowie die Waldränder.
Insbesondere naturnahe, laubbaum-reiche Waldbestände und
so genannte breite, gestufte Wald-mäntel stellen Lebensräume
für eine ganz besondere Falter-fauna dar. So ist z.B. die
Eiche Kinderstube für über 200 Schmetterlinge, darunter
auch viele Nachtfalter wie der Grünen Eicheneule, dem Braunen
Ordensband, dem Eichenkarmin, etc. |
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| Feuchte Waldstellen mit reichlich
Adlerfarn sind die wichtigsten Habitate der Farneule. |
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In warmen
Eichenmischwäldern des Inntales findet sich als große
Rarität das Eichenkarmin. |
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| Der Rosenfalter
(Miltochrista miniata) ist ein prächtiger Flech-tenbär,
der in naturnahen Wäldern mit reichlich Flechten-bewuchs
noch regelmäßig vor-kommt. |
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Der große
Kahnspinner (Bena prasinana) sieht dem Jäger-hütchen
(Pseudoips fagana) sehr ähnlich, ist aber ausschließlich
auf Eichenbestände beschränkt. |
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