| Der
Initiative des
Umweltbundesamtes
ist es zu verdanken, dass Die Helle Not jetzt den
Weg über die Tiroler Landesgrenzen in alle Bundesländer
gefunden hat.
Die
Wiener
Umweltanwaltschaft konnte die
Lichttechnische Gesellschaft Österreichs und die
Österreichische
Gesellschaft für Astronomie und Astrophysik für
eine Überarbeitung und Erweiterung der schnell vergriffenen
ersten Auflage der Broschüre gewinnen. Den Astronomen
ist es ein Anliegen darauf hinzuweisen, dass aufgrund der
künstlichen Beleuchtung am durchschnittlichen Sternenhimmel
über Österreich nur mehr 10% jener Sterne zu sehen
sind, die in Dünnbesiedelten Gebieten, wie z. B. den
Zentralalpen, beobachtbar sind. Einst alltägliche Naturphänomene
wie die Milchstraße, Sternschnuppen und Kometen kann
man nur noch fernab der Städte erleben. Die Energieeinsparung
durch den Einsatz insektenfreundlicher
Natriumdampf-Hochdrucklampen
wurde von der Lichttechnischen Gesellschaft Österreichs
kritisch hinterfragt und an Fallbeispielen erläutert.
Zusätzlich wurden Hinweise auf maximal zulässige
Beleuchtungsstärken im Siedlungsgebiet eingearbeitet.
Für die Österreichweite Verbreitung
der Broschüre ist neben dem Umweltbundesamt den
Landesumweltanwaltschaften
Salzburg, Steiermark,
Tirol,
Niederösterreich und
Wien,
den Naturschutzabteilungen der Länder Kärnten, Oberösterreich,
Steiermark und Burgenland sowie der Bezirkshauptmannschaft
Bludenz, der Stiftung für
Tierschutz
Vier Pfoten und dem
Tiroler
Landesmuseum Ferdinandeum zu danken.
Ich bin überzeugt, dass Die
Helle Not zu einem bewussteren Umgang mit künstlichen
Lichtquellen beitragen wird und wünsche viel Freude beim
Lesen!
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Wiener Umweltanwältin
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Mag. Dr. Andrea Schnattinger
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