Auch der Großteil des Sternenhimmels ist bereits in der Lichterflut „ertrunken“. Dieser Teil der Natur war eine stetige Quelle der Inspiration in der gesamten Menschheits-geschichte und stellt für viele junge Menschen die Motivation zur Beschäftigung mit den Naturwissenschaften dar. Eine Vielzahl Astronomie- Interessierter verbreitet die Faszination der Astronomie durch abendliche Führungen an kleinen Sternwarten oder in freier Natur. Die künstliche Beleuchtung be-einträchtigt aber diese Initiativen in zunehmenden Maße. Am durchschnittlichen Himmel über Österreich sind nur mehr knapp 10% jener Sterne zu sehen, die in dünn besiedelten Gebieten, wie z. B. den Zentral-alpen, beobachtbar sind. Viele Sternbilder oder die Milchstraße sind nicht mehr zu erkennen und auch die mit kleineren Tele-skopen sichtbaren Himmelsobjekte, wie helle Galaxien, werden immer mehr überstrahlt.

 
 
Blick auf die UNO-City in Wien. Das prominente Winter-
Sternbild Orion wird fast völlig durch die künstliche Beleucht-ung überstrahlt.
 
 
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