Magerwiesen sind, ebenso wie Trocken- und Halbtrockenrasen, nährstoffarme Graslandtypen, die nur ein- bis zweimal im Jahr gemäht und nicht oder lediglich schwach gedüngt werden. Sie beherbergen im Gegensatz zu den intensiv genutzten Fettwiesen (3 bis 7 mal pro Jahr gemäht) eine sehr große Zahl gefährdeter Arten. Durch die Form der Bewirtschaftung sind sie im Vergleich zu den Fettwiesen ausgesprochen artenreich.
 
Der Eulenfalter Actinotia polyodon lebt an sonnigen Hängen mit Beständen des Johanniskrautes.
Wolfsmilchschwärmerraupen er-nähren sich ausschließlich von der giftigen Wolfsmilch.
 
Ebenfalls zu den in Tirol mit über 500 Arten vertretenen Eulen-faltern gehört Pyrrhia umbra.
Der Wolfsmilchschwärmer ist durch die Intensivierung von Trockenstandorten gefährdet.
 
 
 
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