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| Gewässerbereiche
können nach dem Grad des menschlichen Einflusses sehr verschiedenartig
ausgeprägt sein. Naturnahe Fließgewässerbereiche,
wie z.B. Abschnitte des Tiroler Lech, werden durch Weichholzau-
und Hartholzau charakterisiert, Uferbereiche stehender Gewässer
durch Bruchwald. Von Natur aus sind diese Bereiche regelrechte
Biotopkomplexe. Bäume, Sträucher, Hochstauden, Kräuter,
Wasserröhrichte, Riede usw. prägen ihr Aussehen und
ihren Charakter. Bereits die Aufzählung so verschiedenartiger
Biotope verweist auf die große Schmetterlingsvielfalt
dieser Standorte, die nicht nur quantitativ bemerkenswert ist,
sondern auch qualitativ. Viele bestandsbedrohte Arten haben
in den einst ausgedehnten Naturräumen in Gewässerbereichen
gelebt, und finden heute nur noch kleine Refugien vor. Solche
Charakterarten sind unter anderem: Pappelglucke, Flechtenbären,
Erlenwickler, Weich-holzauen-Zahnspinner, Weidenkahneule, Weidengelbeule,
ver-schiedene Spannerarten etc. Dazu gesellt sich eine größere
Anzahl Arten, die vorwiegend in Au-, Bruch- und Moorwäldern
auftreten und zum Teil äußerst bedroht sind (z.B.
Weiden-karmin, Schwarzes Ordensband). |
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| Jakobskrautbären
(Tyria jaco-baeae) sind durch das Gift des Jakobskrautes
für Feinde un-genießbar und zeigen dies
auch mit ihrer frechen Warntracht. |
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Der
Mondvogel (Phalera buce-phala) ist ein Charaktertier von
Auen und flussbegleitenden Ge-hölzen, seltener kommt
er auch in anderen Wäldern, Parkanlagen und Gärten
vor. |
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| Mondvogelraupen
leben zuerst gesellig, später fressen sie einzeln
an verschiedenen Laub-hölzern. |
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Das ehemals
viel weiter ver-breitete Abendpfauenauge (Smer-inthus
ocellata) ist inzwischen fast nur noch entlang der Fließ-gewässer
zu finden. Früher trat es auch in Gärten sekundär
recht zahlreich auf. |
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