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| Hochstaudenfluren,
Seggensümpfe, Nasswiesen, Niedermoore, Hochmoore etc. haben
ein eigenes Kleinklima und eine eigene Vegetation. Moore, wie
die Schwemm bei Walchsee, sind allgemein relativ artenarme Lebensräume,
dafür aber reich an Spezialisten. Dementsprechend weisen
sie viele typische Falterarten auf, die nur hier heimisch sind,
darunter auch einige Eiszeitrelikte. Viele Moorschmetterlinge
habe ihre besten Bestände nicht im blütenarmen Zentrum,
sondern im Kontaktbereich zwischen dem zentralen Torfmoos und
der Peripherie, wo in enger Nachbarschaft zum Moorkörper
genügend Blütenpflanzen wachsen, z.B. in Streuwiesen
am Rand von Hochmooren. |
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| An Schilf, aber
auch an andere feuchtigkeitsliebende Pflanzen ist
die Goldeule (Plusia putnami) gebunden. |
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Rohrbohrer
(Phragmataecia cast-aneae) fressen als Raupe im Stengel
von Schilfrohr. |
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| Eine besonders
prächtige Span-nerart ist die hochgradig ge-fährdete
Idaea muricata. Erst im Jahr 2000 wurde die Art
in den Langkampfener Innauen wieder-entdeckt. |
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Der Teichrosenzünsler
(Nymphula stagnata) lebt als Raupe an See- und Teichrosen
und ist dem-entsprechend eine große Selt-enheit
von Flachwasserzonen der Seen und Teiche. |
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