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Lichterflut im Inntal - Raum Innsbruck
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Die Welt ist im letzten Jahrhundert immer heller geworden. Wenn es Nacht wird, beginnen tausende künstliche Lichtquellen zu strahlen. Ausgehend von den Städten, Ortschaften, Gebäuden und Straßen bis hin zu den Bergbahnen im Gebirge erobern nächtliche Lichtkonzentrationen immer mehr die Land-schaft. Seit es auf der Erde hell geworden ist, haben sich die Lebensbedingungen vieler Tiere dramatisch verändert. Millionen von Insekten und tausende Vögel gehen jährlich in die tödlichen Lichtfallen. Ein anderer Teil der Natur verschwindet ebenfalls zusehends: die Pracht des Sternenhimmels ist nur mehr in entlegenen Gebieten zu bewundern, und die Milchstraße ist ein Naturphänomen, das vielen Menschen kaum mehr bekannt ist. Darüberhinaus beeinflusst die erhellte Nacht zunehmend den natürlichen Tag-Nacht-Rhythmus des Menschen. Umweltassoziierte Gesundheits-störungen, wie Schlafstörungen, Energie-losigkeit und andere Folgeerkrankungen können die Auswirkungen von Lichtimmissionen auf den Lebensbereich des Menschen sein.

 
 
 
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